Mein Name ist Gucci – Guccio Gucci
So oder so ähnlich könnte sich der aus Florenz stammende Sattlermeister Guccio Gucci sich bei seinen Kunden vorgestellt haben als er 1923 sein erstes Geschäft in seiner Heimatstadt eröffnete. Dabei konnte er sich sicherlich nicht vorstellen, dass aus seinem Namen einmal eine Marke entstehen würde, welche heute zwar in aller Munde aber nicht mehr für jedermann zu bezahlen ist. An die Entstehungsgeschichte in einer kleinen florenzer Sattlerwerkstatt erinnert heute nur noch das Logo der Marke Gucci. Auf ihm abgebildet sind zwei Steigbügel. Heute stehen die Symbole des weltberühmten italienischen Modelabels für Eleganz und Stil, für Kleidungsstücke und Accessoires der besonderen, exklusiven Damenmode. Aber nicht nur das auch für die Herren der Schöpfung findet man im Traditionshaus Gucci Anzüge, Hemden, Schuhe und vieles mehr. Als Guccio Gucci, der Gründer des italienischen Modehauses, Anfang der 50er Jahre verstarb hatte er bereits einiges erreicht. Sein Unternehmen wuchs stetig und expandierte in viele Länder der Welt. Gucci feierte weltweite Erfolge. In den 80er begannen dann schwierige Zeiten für das traditionsreiche Unternehmen. Die Familie geriet in Streitigkeiten über den Besitz der Firma, dies führte Zusehens zum Verfall der Marke Gucci. In den Folgejahren konnten die Probleme nicht gelöst werden, so dass die Firma letzten Endes 1989 zum Verkauf stand. Nach einigen Querelen in der Übergangzeit fand sich schließlich der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redout (PPR) als neuer mehrheitlicher Eigentümer. Gucci wurde dann reorganisiert und begann erneut zu wachsen. Der Durchbruch als anerkannte und begehrt Luxusmarke begann dann Ende der 90er Jahre. Mit der Ära des Tom Ford, der für seine Arbeit als Kreativdirektor von Gucci zu weltweitem Ruhm gelangte.