Modetrends für Damen & Herren | Alle Modehighlights

29. January 2008

Der Krawattenknoten

Filed under: Herrenmode — admin @ 13:01

Der Krawattenknoten sorgt dafür, dass die Krawatte richtig sitzt und Halt am Hals hat.
Um eine Krawatte zu binden gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die üblichen Standardknoten oder Sonderformen des Krawattenknotens. Zu der Gruppe der Standartknoten gehören die Klassiker, wie der Four-in-Hand, der halbe Windsorknoten, der Windsorknoten und der Pratt-Knoten. Der Four-in-Hand ist der am häufigsten verwendete Knoten und auch der, der am einfachsten zu binden ist. Der halbe Windsorknoten gehört auch eher zu den einfachen Knoten und ist vielleicht gerade deshalb so beliebt bei den Krawattenträgern. Der Windsorknoten, ist wohl der, der einem Jeden namentlich als erstes einfällt, wenn man an Krawatten denkt. Er gehört zu den edleren Standardknoten und ist benannt nach dem Herzog von Windsor. Weiter Standardknoten, die aber seltener gebunden werden als die Klassiker sind z.B. der Sankt-Andreas-Knoten, der Balthus-Knoten, der Hannoveranerknoten, der Victoria-Knoten, der kleine Knoten, der Kelvin-Knoten etc.
Neben den gängigen Krawattenknoten gibt es auch Knoten, die kaum bekannt sind und als Sonderformen selten am Träger zu beobachten sind. Derartige Sonderformen sind unter anderem der Onassis-Knoten, der Atlantik-Knoten, der Merowinger-Knoten und der Kreuzknoten. Auch wenn die Auswahl der Möglichkeiten eine Krawatte zu binden vielfältig sind, so kann der deutsche Durchschnittsbürger meist nicht mehr als zwei oder drei der Varianten, einen Krawattenknoten zu binden und selbst das will erste gelernt werden. Bevor man die Krawatte mit einem bestimmten Knoten binden will, sollte man bedenken, dass beim Binden das schmale Ende der Krawatte stets in der vorherigen Position bleibt und mit dem breiten Ende, welches bewegt wird, das Muster geknotet wird.

19. November 2007

Modisches Querfeldein

Filed under: Mode, Modetrends, Herrenmode — admin @ 12:43

Ein sich mittlerweile schon fast durch jede Modenschau ziehende Trend ist das so genannte Cross Dressing. Dabei hat die Sache überhaupt nichts mit Kreuzen oder Salatsoßen zu tun. Es handelt sich um die Möglichkeit verschiedene Mode- und Stilrichtungen gekonnt zu kombinieren. Man kauft sich einfach bei dem einen Modeportal einen eleganten Anzug und bei dem anderen ein paar flippige neue Turnschuhe und ein T-shirt, mischt das ganze gut durch und fertig ist der neue Look. Ganz einfach. Oder doch nicht? Ein gewisses Gespür für Mode, Stile, Materialien und Farben benötigt man schon, um am Ende nicht als modische Witzfigur rüberzukommen.

Bei der Hülle und Fülle von verschiedenen Kleidungsstücken und Modegenres sind zwar nahezu unendlich viele Kombinationen denkbar aber deswegen noch lange nicht tragbar, vor allem nicht zu jeder Gelegenheit. Beider Kombination von Farben kommt es immer auf eine gewisse Harmonie an. Zu große Unterschiede verwirren den Betrachter, ein Grund warum z.B. die Torhüter beim Fußball immer unmögliche Farbkombinationen tragen. Bei den Stilen ist es ähnlich. Turnschuhe und Rock gehen schon aber nicht in jeder Variante. Der Gesamteindruck ist entscheidend, einen Pencil-skirt mit Gummistiefeln zu kombinieren wäre zwar auch im Sinne des Trends crossed aber eben auch nicht mehr als das. Viel Auswahl zu haben bietet eben viele Kombinationsmöglichkeiten. Frauen haben da sicherlich mehr Möglichkeiten als Männer, können aber auf der anderen Seite auch viel mehr falsch machen.

Solange modische Fehltritte im Privaten Bereich passieren, kommt man in aller Regel mit einem Schmunzler davon. Im Berufsleben ist das allerdings nicht immer der Fall, hier sollte man ohne die entsprechende Erfahrung von allzu gewagten modischen Experimenten lieber Abstand nehmen, auch wenn es noch so sehr im Trend liegt.

H&M oder Gucci – was den Unterschied macht

Filed under: Mode, Herrenmode, Markenbekleidung — admin @ 12:43

Mit Anzügen ist es genau so wie mit Hemden, die Preise sowie die Qualitäten unterscheiden sich erheblich und sind nicht immer auf den ersten Blick von einander zu unterscheiden. Wahrend ein Anzug beim schwedischen Modekonzern Hennes und Mauritz (H&M) schon für günstige 150 Euro käuflich zu erwerben ist, kostet ein Anzug der Marke Gucci leicht das fünf oder sechsfache. Vor allem in den verarbeiten Materialien unterscheiden sich die Anzüge erheblich. Während bei den günstigen Varianten die Kunstfaser ein beliebtes Material ist, werden bei hochwertigen Exemplaren exklusiver Herrenbekleidung nur feinste Stoffe, wie Schurwolle, Seide oder Kaschmir verwendet.

Aber was macht eigentlich den hochwertigen Anzug aus? Wie trennt sich hier die Spreu vom Weizen? Folgende Merkmale kennzeichnen einen hochwertig verarbeiteten Anzug. Zunächst ein Mal kann man mit der Prüfung der Qualität eines Anzuges bei den Ärmeln beginnen. Bei günstigen Anzügen sind die angenähten Knöpfe meist nur Makulatur. Hingegen bei hochwertigen Anzügen lassen sich diese auch auf- bzw. zuknöpfen. Den zweiten prüfenden Blick wirft man auf das Revers. Hier sollten etwaige Baumwoll-, Filz- oder Rosshaareinlagen mit dem Oberstoff vernäht sein, nicht nur verklebt. Ist das der Fall, kann auch hier ein Haken dran. Dass die Taschen zugenäht sind, ist nicht unbedingt ein besonderes Qualitätsmerkmal, denn auch die Hersteller von günstigen Anzügen haben dies inzwischen adaptiert.

Ein Punkt, den man nur schwer vor dem Kauf überprüfen kann, ist die Passform. Ein hochwertiger Anzug behält selbst nach längerem Tragen und Sitzen seine Passform. Ein günstiger fängt leicht an zu knittern. Anzüge von hoher Qualität gibt es bereits ab ca. 400 Euro.

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